Virtin Katharina Klee jubelt mit ihren gelungenen Kartoffelpuffern

Mahlzeit, Grüssie und Servus aus Wien,

die 3. „Cafè Dementi – Kochen online mit Anfängergeist“-Party war ein voller Erfolg und die Reiberdatschi vulgo Kartoffelpuffer haben wunderbar geschmeckt. Und das Beste ist, man kann sie wunderbar gemeinsam kochen, ob mit der Mama, dem Partner, den Enkeln. Die Zutaten sind günstig und oft hat man sie bereits zuhause.

Ihr braucht für 2 Personen:

  • etwa 1 Pfund, ein halbes Kilo, 500g festkochende oder mehlige Erdäpfel/Kartoffel (möglichst Bio!)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer (eventuell Natron)
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz zum Braten
  • Nach Lust (und Vorhandensein): Muskat, Knoblauch, Natron
  • An Kochwerkzeugen braucht ihr einen Sparschäler, eine Reibe, ein Brett, eine Schüssel, eine Pfanne, ein sauberes Küchentuch, Geschirrtuch, ein Sieb

Dazu: Salat, Sauerkraut, Sauerrahm, Frischkäse, Reibekäse, Räucherfisch oder Dosenfisch
Zimt, Zucker, Apfel-, Birnen-, Sauerkirschen-Kompott, Apfelmus, 


Für das Apfelkompott:

  • 4 Äpfel oder Birnen oder 2 Äpfel, 2 Birnen möglichst Bio
  • ¼ Liter Apfelsaft oder Weißwein
  • ¼ Liter Wasser
  • Ca. 100g Kristallzucker – bei Birnen weniger
  • 1 kleine gebrochene Zimtstange (Achtung kein gemahlener Zimt, den kann man nachher drüber streuen)
  • 3 Gewürznelken
  • 2 Pimentkörner
  • Saft ½ Bio-Zitrone, und ein Schnitzer Zitronenschale
  • Sternanis, Vanillezucker usw. nach Lust und Laune 


Als erstes haben wir gemeinsam gewaschene Kartoffeln geschält – bei Bio-Erdäpfeln empfehle ich die Schalen aufzubehalten. Man kann sie abtrocknen, mit ein wenig Olivenöl und z.B. Kräutersalz mischen und auf ein Backblech streuen, im Rohr bei 180° Heißluft/200° Ober-/Unterhitze knusprig braten, immer wieder lüften und wenden – dauert je nach Ofen ca. 20 Minuten.

Die Kartoffeln auf der großen Reibe nicht zu fein, nicht zu grob reiben und in einem Küchentuch in eine Schüssel auspressen (auch dabei kann man sich von Menschen mit eingeschränkteren Fähigkeiten gut helfen lassen). Die Flüssigkeit nicht (wie Karin 😉 ) weg schütten, unten setzt sich Stärke ab, die wir dann einarbeiten.

Die Zwiebel lässt sich besser schälen, wenn man sie auf der Arbeitsfläche rollt, um die harte Schale zu brechen.  Man kann sie schneiden – in etwa so fein wie die geriebenen Kartoffeln – oder auch wie diese über die Reibe ziehen

Um beim Schneiden der Zwiebel keine Tränen zu vergießen, hat Richard einen Internet-Tipp ausprobiert: Er zündet eine Kerze an. Jan empfiehlt einen Schluck Wasser in den Mund zu nehmen. Habt ihr auch solche Geheimtipps für uns? Alois hat sich jedenfalls stetig Notizen gemacht, er hat uns Nüsse knackend Gesellschaft geleistet.

Jetzt werden die Zwiebel und die Kartoffeln mit einem Ei vermengt – Jan schlägt es mit der Messerrückseite auf, ich am Schüsselrand. Salz und Pfeffer dürfen nicht fehlen und vielleicht ein wenig Muskatnusseine Prise Zucker oder ½ TL Natron. Natron macht den Teig lockerer. Am Schluss kann man noch das Kartoffelwasser abgießen und die Stärke dazu löffeln. Durchmischen.

Dann haben wir neutrales Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzt – der Boden muss bedeckt sein. Das Fett sollte heiß sein – das teste ich mit einem Tropfen Wasser (oder einem Petersilienblatt, das ich knusprig brate) . Mit dem Esslöffel habe ich die Masse in die Pfanne gegeben, leicht flachgedrückt und bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten goldbraun gebraten. Nur einmal wenden und das erst, wenn sich die Puffer beim Schütteln in der Pfanne leicht bewegen und sie an den Rändern golden werden!

Ich habe die Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen und bei 80° warmgehalten.

Für das Apfelkompott habe ich die Äpfel, Birnen, in dem Fall war sogar eine Quitte dabei geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. Ich habe einen viertel Liter alkoholfreien Wein (es geht auch echter, Traubensaft, Apfelsaft usw.) mit eben so viel Wasser, dem Saft einer halben Zitrone, einen Streifen Zitroneneschale mit dem Sparschäler abgehobelt, 8 Esslöffeln Kristallzucker, einen Sternanis, eine kleine angebrochen Zimtstange, ein wenig Vanille aus einer Vanilleschote geschabt einmal aufkochen lassen.
Dann habe ich das Obst dazu gegeben und es noch einmal aufwallen lassen. Vom Herd nehmen, die Gewürze entfernen und genießen. 

Wenn ihr das heiße Kompott in heiß ausgespülte Rex-(oder in Deutschland Weck-)Gläser gebt und sofort verschließt, ist es lange haltbar. 

Die Künstliche Intelligenz fasst es so zusammen: „Die Teilnehmer diskutierten über verschiedene Themen, darunter persönliche Erfahrungen, Kochtipps und Gesundheitsfragen. Ein Hauptfokus lag auf der Zubereitung von Kartoffelpuffern, wobei die Gruppe detaillierte Anleitungen und Variationen austauschte. Nebenbei wurden auch Themen wie Haustiere, Wohnungseinrichtung und kulturelle Traditionen besprochen, während technische Schwierigkeiten und persönliche Herausforderungen ebenfalls zur Sprache kamen.“

Wir haben wieder einmal festgestellt, so eine „Küchenparty mit Anfängergeist“ ist gut für Leib und Seele. Es verbindet doch ungemein, miteinander zu kochen, füreinander zu sorgen – auch über 1000ende Kilometer und Grenzen hinweg.