Über mich

Servus, ich bin
Katharina Klee.

Virtin aus Leidenschaft, psychosoziale Beraterin (MSc.) und Seminarleiterin.

Über mich

Servus, ich bin Katharina Klee.

Servus, ich bin Katharina Klee.

Virtin aus Leidenschaft, psychosoziale Beraterin (MSc.) und Seminarleiterin.

Mein Stammlokal? Online.

Klingt schrullig? Vielleicht. Und irgendwie auch genau richtig.

Ich wollte eigentlich immer Wirtin werden. Einen Raum schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen, ins Gespräch kommen.

Heute ist genau das mein Alltag. Nur ein bisschen anders, als ich es mir damals vorgestellt habe.

Vom Kaffeehaus zur Virtin

Ich war 15 oder 16, als ich mein erstes Stammlokal hatte: ein Wiener Kaffeehaus in Innsbruck. Ich saß dort oft stundenlang und kam ins Gespräch mit Menschen, die ganz anders waren als ich. Damals habe ich etwas verstanden, das mich bis heute begleitet:

Jeder Mensch ist sein eigener Planet und birgt ein Universum.

Und manchmal reicht ein Gespräch, um ein kleines Fenster dorthin zu öffnen.

Viele Jahre später, im März 2020, kam diese Erinnerung zurück – mitten in der Pandemie. Ich vermisste meine Stammlokale und die Menschen darin. Und weil ich schon damals Menschen mit demenziellen Erkrankungen begleitete, stellte ich mir eine einfache Frage:

Wie geht es ihnen und ihren Angehörigen, wenn plötzlich alles still wird?
Wenn Begegnung wegfällt. Und mit ihr so vieles, was trägt. Wenn die Einsamkeit noch größer wird.

Aus dieser Frage entstand 2020 das Café Dementi – Online mit Anfängergeist. Heute verbindet dieses virtuelle Kaffeehaus Menschen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und darüber hinaus.

Anfängergeist – mein Weg durchs Leben

„Im Geist des Anfängers gibt es viele Möglichkeiten, im Geist des Experten nur wenige.“

Shunryu Suzuki

Dieses Zitat des Zen-Meisters begleitet mich schon Jahre lang. Der Anfängergeist selbst noch viel länger. Vielleicht lerne ich deswegen so gerne, wer lernt ist immer Anfänger.

Mit Anfängergeist habe ich am Theater gespielt und kellneriert. Später wechselte ich zum Privatradio – in einer Zeit, als Privatradio in Österreich noch Pionierarbeit war. Später führte mich mein Weg zum ORF, in die Kommunikation und schließlich in die psychosoziale Beratung. Heute arbeite ich als psychosoziale Begleiterin und Seminarleiterin – und habe diesen Weg mit einem Masterstudium in Beratungswissenschaften vertieft. Und natürlich als Virtin.

Dazwischen lagen viele Aus- und Weiterbildungen. „Seminaritis“, nannte es meine Mutter.

  • MSc Beratungswissenschaften
  • Akademische psychosoziale Beraterin
  • Demenzbegleitung
  • Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
  • Hypnose- & Entspannungstrainerin
  • Systemische Strukturaufstellung (SySt®)
  • NLP Master, Mediatorin
  • Europäische Karrieretrainerin
  • Gastgewerbe-Konzession

Ich lese noch immer gerne und leidenschaftlich. Aber neben all den Büchern und der Bildung verdanke ich das meiste den Begegnungen mit Menschen. Sie sind meine wahren Meisterinnen und Meister.

Zum Glück

All das unterstützt mich in meiner Arbeit. Aber am meisten lerne ich genau hier – in diesen Begegnungen.

Wenn jemand aufatmet.
Wenn herzlich gelacht wird.
Wenn wir voneinander lernen.
Wenn aus Distanz ein Moment von Nähe wird.

Das ist der Grund, warum ich das mache.

Weil es mehr Orte braucht, an denen Menschen gesehen werden. Auch – oder gerade – online.

Ein Thekengespräch mit der Virtin?

Nach so vielen ernsten Worten ist es Zeit für einen zweiten Kaffee. Dabei werden meist die interessanteren Fragen gestellt.

Welche Frage fehlt hier?

Vielleicht stellst du sie mir ja demnächst im kleinen Beisl…

Ja, einen Sauerteig, mit dem ich länger zusammenlebe als mit meinem Mann.

Ja, ich habe mehrmals eine Schweigemeditation – Naikan – gemacht – das begleitet und unterstützt mich noch immer im Leben.

Eines? Mehrere. Das eine ist LMAA – das denke ich mir immer, wenn mich jemand ärgert. Lächeln Macht Alles Anders. Das andere ist: Das gute Leben ist das Gute leben.

Die Alternative jung sterben habe ich verpasst. Ganz im Ernst: Ich bin 61 Jahre alt und so glücklich und gelassen wie noch nie. Der Wechsel war für mich einer zum Guten. Und ich bin täglich dankbar, dass ich gesund bin.

Ja, ich habe sogar einmal die Gastgewerbekonzession gemacht mit Prüfung und allem Drum und Dran. Ich habe als Studentin „kellneriert“ und mit meinem Mann veranstalte ich regelmäßig eine Art Salon unter dem Motto: „Wofür es sich zu leben lohnt“.

Darauf, dass ich vor drei Jahren ein Master-Studium abgeschlossen habe mit dem „Café Dementi“ als Thema, unterstützt, begleitet und angefeuert durch meine Gäste.

Täglich etwas Neues vom Leben. Und Italienisch auf Duolingo. Und natürlich immer wieder etwas Überraschendes im Beisl – ganz speziell bei „Richards Radio Rudolfshöhe“. Ich weiß z.B. wann der Tag des Mittelfingers ist.

Ich habe gelernt, dass Viktor Frankl recht hatte: „Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“ Ich habe erlebt, wie Liebe Menschen trägt. Und vor allem habe ich gelernt, dass nicht die Diagnosen zählen, sondern die Menschen.

Ich schreibe und lese gerne. Schon als kleines Mädchen habe ich tragische Romane geschrieben. Als Journalistin habe ich oft meine Gedanken in Worte gekleidet. Noch lieber aber Interviews geführt. Eine Zeitlang habe ich einen Blog gehabt. Beim Beisl notiere ich mir Wichtiges und habe schon über ein Kilo Notizbücher gefüllt.

Auf Wiedersehen!

Wenn du neugierig bist: Komm einfach dazu.
Alles, was du brauchst, ist ein Bildschirm – und ein bisschen Anfängergeist.

Kaffeeklatsch gefällig?
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